Unsere Haut ist ein erstaunlich aktives Organ. Tag für Tag schützt sie uns vor UV-Strahlung, Kälte, Hitze, trockener Luft und zahlreichen Umweltbelastungen. Gleichzeitig erneuert sie sich fortwährend, repariert kleinere Schäden und erhält ihre natürliche Barrierefunktion. All diese Vorgänge haben eines gemeinsam: Sie benötigen Energie.
Das gilt besonders dann, wenn die Haut stark beansprucht ist. Trockene, gereizte oder empfindliche Haut muss mehr leisten, um ihre Schutzbarriere wiederherzustellen. Auch mit zunehmendem Alter verlangsamen sich wichtige Regenerationsprozesse. Die Bildung von Kollagen nimmt ab, die Haut verliert an Elastizität und Feuchtigkeit und feine Linien werden sichtbarer. Eine interessante Frage der modernen Hautforschung lautet deshalb: Kann man der Haut gezielt zusätzliche Energie für ihre Regeneration zur Verfügung stellen?
Einen neuen Ansatz bieten sogenannte amorphe Polyphosphate (polyP). Polyphosphate sind keine körperfremden Substanzen, sondern kommen natürlicherweise im Organismus vor. Sie bestehen aus miteinander verbundenen Phosphateinheiten und besitzen energiereiche Bindungen. Das Besondere: Diese gespeicherte Energie kann biologisch nutzbar gemacht werden.

In der Haut können amorphe Polyphosphate im Raum außerhalb der Zellen enzymatisch abgebaut werden und zur Bildung von ATP beitragen. ATP ist gewissermaßen die universelle „Energiewährung“ unseres Körpers. Zellen benötigen es unter anderem für Wachstum, Erneuerung und Reparatur. Damit unterscheidet sich der Ansatz grundlegend von klassischer Hautpflege: Die Haut wird nicht nur von außen mit Fett oder Feuchtigkeit versorgt, sondern erhält Unterstützung für die Energieversorgung ihrer eigenen Regenerationsprozesse.

Erforscht wurde dieses Prinzip maßgeblich von dem Biochemiker Prof. Dr. Werner E. G. Müller und seinem wissenschaftlichen Team. Untersuchungen zu amorphen Polyphosphaten zeigen unter anderem interessante Effekte auf Zellaktivität, Geweberegeneration und Kollagenexpression. Gerade für alternde oder besonders regenerationsbedürftige Haut eröffnet dies einen neuen Ansatz: Statt lediglich sichtbare Zeichen beanspruchter Haut zu behandeln, wird eine grundlegende Voraussetzung ihrer Erneuerungsfähigkeit adressiert – die Bereitstellung von Energie.
Welche Rolle spielt das Hautmikrobiom?
Zur Hautgesundheit gehört allerdings noch ein zweiter Faktor: das Hautmikrobiom. Milliarden von Mikroorganismen leben natürlicherweise auf unserer Haut und bilden gemeinsam ein komplexes Schutzsystem. Ein ausgewogenes Mikrobiom unterstützt die Hautbarriere und hilft dabei, unerwünschte Keime in Schach zu halten. Wird dieses Gleichgewicht beispielsweise durch aggressive Reinigung, Umwelteinflüsse oder andere Belastungen gestört, kann die Haut empfindlicher reagieren. Moderne Pflegekonzepte versuchen deshalb zunehmend, nicht nur die Haut selbst, sondern auch ihr mikrobielles Gleichgewicht zu unterstützen.
Genau diese beiden Ansätze – Energieversorgung und Mikrobiompflege – werden nun erstmals miteinander verbunden. Die patentierten amorphen Polyphosphate werden erstmals in einer Naturkosmetik-Hautcreme eingesetzt. Ergänzt werden sie durch ein Lactobacillus-Lysat, das das natürliche Hautmikrobiom unterstützt.
Die entsprechende Creme ist unter dem Namen Curabiom® Derma med von Dr. Wolz in Apotheken und Reformhäusern erhältlich. Sie ist für trockene, empfindliche und regenerationsbedürftige Haut konzipiert und kann ebenso zur täglichen kosmetischen Pflege eingesetzt werden. Damit findet ein ungewöhnlicher Ansatz aus der biochemischen Forschung erstmals seinen Weg in die alltägliche Hautpflege: der Haut nicht nur Pflege zu geben, sondern ihr Energie für die eigene Regeneration bereitzustellen.













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